Costa Smeralda - Nordosten

Die Costa Smeralda, die Smaragdküste, ist die wohl bekannteste Küste Sardiniens. Ihren Namen verdankt sie, ebenso wie die Costa Verde, dem tiefen Smaragdgrün des Meeres. Doch ist die Costa Smeralda im Gegensatz zur Costa Verde durch eine Gruppe von Finanziers, unter anderen dem Aga Khan, touristisch wesentlich besser erschlossen worden. Zum Glück wurden bei der Bebauung strenge Vorschriften eingehalten, der Küstenstreifen nicht verbaut und somit der traditionelle Eindruck der abwechselungsreichen Landschaft weitestgehend erhalten. Weltruhm erlangte die Costa Smeralda nicht allein wegen ihrer einzigartigen Traumstrände und herrlichen Buchten, sondern auch als Tummelplatz der Reichen und Schönen.
Über 55 Kilometer erstreckt sich die vielgestaltige Costa Smeralda im Nordosten Sardiniens. Zwischen schroffen Felsen und ausgehöhlten, gigantischen Granit- und Porphyrbrocken verstecken sich unzählige Buchten mit weißrosa schimmernden, feinsandigen Stränden, die zum Baden einladen. Das Farbenspiel reicht vom smaragdgrünen Meer über die in gleißendem Sonnenlicht strahlenden Strände bis zu den rostroten und aschgrauen Felsen die von leuchtend grüner Macchia bewachsen sind. Viele der traumhaften Buchten erreicht man am besten mit dem Boot.
Auf der Halbinsel Capriccioli befinden sich einige der besten Strände der Costa Smeralda. Die Cala Liscia Ruia ist der längste Strand der Smaragdküste. Hier hat man auf feinem, hellbraunen Sand einen herrlichen Blick auf die kleine vorgelagerte Insel und das eindrucksvolle Capo Figari. Wassersportfans können sich Surfbretter und Jetskis vor Ort leihen. An die wunderschönen langen Sandstränden der Cala di Volpe schmiegt sich das gleichnamige Luxushotel. Es ist das erste und zweifellos auch berühmteste Hotel der Costa Smeralda, in dem sich neben Stars und Sternchen auch Königsfamilien einquartieren.
Bei Lisca di Vacca liegt das exklusivste Luxushotel der Costa Smeralda, das Pitrizza, das mit bezaubernden Badestränden besticht. Berühmt ist der einzigartige Panoramablick auf den Nationalpark des Maddalena-Archipels. Das Insel-Archipel La Maddalena besteht aus sieben großen und zahlreichen kleinen Inseln mit tief zerklüfteten Küstenlinien und kleinen Strandbuchten - und wurde aufgrund seiner einzigartigen Fauna und Flora 1994 zum Nationalpark erklärt. Von Palau aus startet eine Fähre auf die größte der Inseln: La Maddalena. Es lohnt sich jedoch, das Inselparadies mit einem Privatboot zu erkunden. So gelangt man zu den abseits gelegenen Traumstränden und wilden Buchten, die die kleineren Inseln zu bieten haben. Mit ein wenig Glück kann man hier sogar Delphine im glasklaren Wasser beobachten.